EXERGENE® – Sicherheit

Das Herzstück der EXERGENE® Technologie ist das EXERGENE® Ultrafiltrationsmodul. Dieses besteht aus gebündelten, an beiden Enden in Hüllrohre eingegossene schlauchförmige Ultrafiltrations-Membranen. Die Rückhalterate der eingesetzten Membran beträgt 0,02 μm. Alle Partikel, Bakterien und Viren, die größer sind, werden aus durchströmenden Trinkwasser abgeschieden.

UF-Filter_Schnitt druch Modul_groß

Die vollautomatische Abreinigung des Filtermoduls erfolgt über einen  elektronisch gesteuerten Reinigungsprozess, bei dem zurückgehaltene Partikel als Schmutzkonzentrat in das Abwassersystem entsorgt werden. Durch ein spezielles Verfahren wird die (retrograde) Verkeimung des Moduls auf der Permeatseite verhindert.

Das Verfahren ist patentrechlich geschützt und einzigartig auf dem Markt. Es ermöglicht einen dauerhaft hygienisch sicheren Betrieb des EXERGENE® Filtrationssystems unter definierten Bedingungen.

Folgende Ergebnisse wurden vom ZE Medizinaluntersuchungsamt und Hygiene am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel  bestätigt:

  • Mit der Ultrafiltrationsanlage (der Marke EXERGENE) wird bei intakter Filtermembran mindestens eine Keimzahlreduktion um den Faktor 10^5 erreicht.

 

  • Während Stagnationsphasen von bis zu 7 Tagen ist keine Beeinträchtigung der Funktionsfähigkeit der Labor-Testanlage mit Schutzmechanismus erkennbar.

 

  • Mikrobielle Belastungen im zirkulierenden System der Trinkwasserinstallation von Bestandsgebäuden konnten mit der Membrananlage wirksam beseitigt werden.

 

  • Bei dauerhaftem Betrieb der Membranfiltrationsanlage in einer 2010 errichteten Trinkwasserinstallation konnten keine hygienischen Mängel und insbesondere keine Legionellen nachgewiesen werden. Dabei wird das Systeme bisher (seit September 2013) bei abgesenkten Temperaturen von 45°C betrieben.

 

  • Beim Einsatz von (herkömmlichen) Membrananlagen besteht die Gefahr der Verkeimung der der Filtermembran auf der Reinwasserseite. Der Schutzmechanismus der Membranfiltrationsanlage der Marke EXERGENE® verhindert ein Eindringen von Bakterien auf der Reinwasserseite der Anlage. Eine Verkeimung der Membranfiltrationsanlage durch retrograde Kontamination aus dem Leitungssystem ist nicht nachweisbar.

 

  • Dem Einsatz der Membranfiltrationsanlage der Marke EXERGENE in Neubauten und Bestandsbauten steht aus hygienischer Sicht nichts entgegen.

 

Fazit:

„Dem Einsatz der Membranfiltrationsanlagen der Marke EXERGENE® in Neubauten und Bestandsgebäuden steht aus hygienischer Sicht zur Zeit1) nichts entgegen. Vielmehr unterstützen wir den weiteren Einsatz der Membranfiltrationsanlagen in Trinkwasserinstallations-systemen, um die Technologie weiter zu entwickeln und weitere Praxiserfahrungen unter wissenschaftlicher Begleitung zu sammeln.“

(Dr. Martin Hippelein, UKSH-MUA, Campus Kiel)

 

Der Einsatz  der EXERGENE® Filtrationssysteme wird auf die spezifischen Konstruktions- und Betriebsbedingungen einer Trinkwasserinstallation angepasst. Alle Betriebsparameter der Anlagen werden durch Lizenzpartner rund um die Uhr (24/7) überwacht und im Falle von unzulässigen Betriebszuständen vor Ort überprüft. Der Kauf von EXERGENE(R) Filtrationssystemen ist daher mit einem internetgestützten Monitoring verbunden.

 

1)    EXERGENE(R) Filtrationssysteme werden unter wissenschaftlicher Begleitung des UKSH-MUA Kiel sowie des BIAMOL Bremerhaven seit mehr als sechs Jahren in Kalt-,Warm, l sowie Mischwasserinstallationen in Gebäuden eingesetzt. Feldversuche zur Überprüfung der Wirkung und Betriebssicherheit der EXERGENE® Filtrationssysteme fanden in der Regel unter hochverkeimten Bedingungen in Bestandsinstallationen statt, nachdem konventionelle Sanierungs-Verfahren zuvor wirkungslos blieben.

Bisher kam es bei keinem Einsatzfall der EXERGENE® Technologie zu Problemen und in sämtlichen Installationen konnte die Keimkonzentration deutlich unter den Maßnahmewert gesenkt werden.