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EXERGENE® – Technologie

Die EXERGENE® Technologie ist der entscheidende Ansatz, um eine sichere Trinkwasserhygiene und Energieeffizenz in Gebäuden zu vereinen.

Die Technologie ist aus einer Forschungsgemeinschaft hervorgegangen in der in Zusammenarbeit mit namhaften Instituten aus Schleswig-Holstein, Hamburg und Bremen die EXERGENE® entwickelt wurde. Die EXERGENE® Technologie basiert auf der Ultrafiltration (UF), wobei die Trinkwasserhygiene nahezu ohne zusätzliche Hilfsenergie in neuen und bestehenden Gebäuden sichergestellt werden kann, ohne wie bei herkömmlichen Verfahren im Übermaß thermische Energie zu verschwenden oder umweltschädliche Chemie einzusetzen.

Die Wasserqualität, die von den Versorgern geliefert wird, bleibt in ihrer Güte erhalten. Jedoch wird mit Hilfe der EXERGENE® Technologie die gesundheitsgefährdende Vermehrung von Legionellen und anderen pathogenen Keimen in der Trinkwasserinstallation von Gebäuden dauerhaft verhindert. Rückstände im Trinkwasser, wie lebende Bakterien, totes Zellmaterial und sonstige Partikel, werden rein mechanisch aus dem Trinkwasser entfernt.

Die EXERGENE® Technologie funktioniert unabhängig von der Wassertemperatur, so dass es möglich ist, das Temperaturniveau in Warmwasserinstallationen deutlich abzusenken und gleichzeitig eine höchst mögliche hygienische Sicherheit zu erzielen. Die Lösung zur temperaturunabhängigen Hygienisierung von Trinkwasser wurde im interdisziplinären Team erforscht und entwickelt, um die Energieeffizienz von technischen Versorgungssystemen in Gebäuden, Nah- und Fernwärmenetzen zu steigern. Sie umfasst neben der Filtrationstechnologie weitere technische und organisatorische Komponenten und wird daher von uns „Technologie der hygienisch flankierten Energieeffizienz (EXERGENE® Technologie)“ bezeichnet.

EXERGENE® – Vorteile

Die EXERGENE® Technologie bietet folgende Vorteile:

*  Trinkwasserhygiene

Schnelle Beseitigung vorhandener Verkeimungen.

Dauerhafte Sicherstellung der Trinkwasser-Hygiene durch Prävention von unzulässiger Vermehrung von Bakterien wie Legionellen oder Pseudonomaden.

Schutzmechanismus gegen eine Verkeimung der Filteroberflächen.

*  Energie

Potentiell mögliche Absenkung der Trinkwarmwasser- und Heizung- Systemtemperaturen zur effizienten und  wirtschaftlichen und Nutzung umweltfreundlicher Wärmeerzeugung durch Wärmepumpen, Solarthermie und Brennwerttechnik 1).

*  Kosten

Einfacher, preiswerter Einbau in Zirkulationssyteme im Neubau und Bestand.

Servicekosten in der Regel umlagefähig.

Förderung möglich bei  Absenkung von Systemtemperaturen und Nutzung umweltfreundlicher Wärmeerzeugung zur CO2-Einsparung 2).

 

*  Hinweise

1)    Zur Sicherstellung der Trinkwasserhygiene mit Hilfe der EXERGENE® Filtrationssysteme sind die baulichen Voraussetzungen zu prüfen. Gegebenenfalls sind weitere Maßnahmen erforderlich. Diese Maßnahmen werden im Rahmen des eines gebäudespezifischen Hygeinekonzeptes ermittelt. .

3)    Eine Absenkung von Systemtemperaturen in zirkulierenden Trinkwarmwassernetzen setzt unter anderem deren Errichtung und Betrieb nach allgemein anerkannten Regeln der Technik voraus und ist in jedem Einzelfall  vor der Realisierung genau zu prüfen.

2)    Fördermöglichkeiten hängen von Bedingungen der Fördergeldgeber ab und sind in jedem Einzelfall vor dem Erwerb zu klären.

EXERGENE® – Sicherheit

Das Herzstück der EXERGENE® Technologie ist das EXERGENE® Ultrafiltrationsmodul. Dieses besteht aus gebündelten, an beiden Enden in Hüllrohre eingegossene schlauchförmige Ultrafiltrations-Membranen. Die Rückhalterate der eingesetzten Membran beträgt 0,02 μm. Alle Partikel, Bakterien und Viren, die größer sind, werden aus durchströmenden Trinkwasser abgeschieden.

UF-Filter_Schnitt druch Modul_groß

Die vollautomatische Abreinigung des Filtermoduls erfolgt über einen  elektronisch gesteuerten Reinigungsprozess, bei dem zurückgehaltene Partikel als Schmutzkonzentrat in das Abwassersystem entsorgt werden. Durch ein spezielles Verfahren wird die (retrograde) Verkeimung des Moduls auf der Permeatseite verhindert.

Das Verfahren ist patentrechlich geschützt und einzigartig auf dem Markt. Es ermöglicht einen dauerhaft hygienisch sicheren Betrieb des EXERGENE® Filtrationssystems unter definierten Bedingungen.

Folgende Ergebnisse wurden vom ZE Medizinaluntersuchungsamt und Hygiene am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel  bestätigt:

  • Mit der Ultrafiltrationsanlage (der Marke EXERGENE) wird bei intakter Filtermembran mindestens eine Keimzahlreduktion um den Faktor 10^5 erreicht.

 

  • Während Stagnationsphasen von bis zu 7 Tagen ist keine Beeinträchtigung der Funktionsfähigkeit der Labor-Testanlage mit Schutzmechanismus erkennbar.

 

  • Mikrobielle Belastungen im zirkulierenden System der Trinkwasserinstallation von Bestandsgebäuden konnten mit der Membrananlage wirksam beseitigt werden.

 

  • Bei dauerhaftem Betrieb der Membranfiltrationsanlage in einer 2010 errichteten Trinkwasserinstallation konnten keine hygienischen Mängel und insbesondere keine Legionellen nachgewiesen werden. Dabei wird das Systeme bisher (seit September 2013) bei abgesenkten Temperaturen von 45°C betrieben.

 

  • Beim Einsatz von (herkömmlichen) Membrananlagen besteht die Gefahr der Verkeimung der der Filtermembran auf der Reinwasserseite. Der Schutzmechanismus der Membranfiltrationsanlage der Marke EXERGENE® verhindert ein Eindringen von Bakterien auf der Reinwasserseite der Anlage. Eine Verkeimung der Membranfiltrationsanlage durch retrograde Kontamination aus dem Leitungssystem ist nicht nachweisbar.

 

  • Dem Einsatz der Membranfiltrationsanlage der Marke EXERGENE in Neubauten und Bestandsbauten steht aus hygienischer Sicht nichts entgegen.

 

Fazit:

„Dem Einsatz der Membranfiltrationsanlagen der Marke EXERGENE® in Neubauten und Bestandsgebäuden steht aus hygienischer Sicht zur Zeit1) nichts entgegen. Vielmehr unterstützen wir den weiteren Einsatz der Membranfiltrationsanlagen in Trinkwasserinstallations-systemen, um die Technologie weiter zu entwickeln und weitere Praxiserfahrungen unter wissenschaftlicher Begleitung zu sammeln.“

(Dr. Martin Hippelein, UKSH-MUA, Campus Kiel)

 

Der Einsatz  der EXERGENE® Filtrationssysteme wird auf die spezifischen Konstruktions- und Betriebsbedingungen einer Trinkwasserinstallation angepasst. Alle Betriebsparameter der Anlagen werden durch Lizenzpartner rund um die Uhr (24/7) überwacht und im Falle von unzulässigen Betriebszuständen vor Ort überprüft. Der Kauf von EXERGENE(R) Filtrationssystemen ist daher mit einem internetgestützten Monitoring verbunden.

 

1)    EXERGENE(R) Filtrationssysteme werden unter wissenschaftlicher Begleitung des UKSH-MUA Kiel sowie des BIAMOL Bremerhaven seit mehr als sechs Jahren in Kalt-,Warm, l sowie Mischwasserinstallationen in Gebäuden eingesetzt. Feldversuche zur Überprüfung der Wirkung und Betriebssicherheit der EXERGENE® Filtrationssysteme fanden in der Regel unter hochverkeimten Bedingungen in Bestandsinstallationen statt, nachdem konventionelle Sanierungs-Verfahren zuvor wirkungslos blieben.

Bisher kam es bei keinem Einsatzfall der EXERGENE® Technologie zu Problemen und in sämtlichen Installationen konnte die Keimkonzentration deutlich unter den Maßnahmewert gesenkt werden.

EXERGENE® – Referenzen

In den vergangenen Jahren wurde die EXERGENE® Filtrationstechnologie in Objekten eingesetzt, deren Warm- und Kaltwasserinstallationen bereits verkeimt waren. Beispiele:

  • Wohn- und Bürogebäude in Hamburg // 11 Geschosse, 36 Wohneinheiten, 4 Bürogeschosse

Einsatz in 03.2014 zur Legionellenentkeimung des Warmwassersystems. Präventionsbetrieb seit 09.2014

 

  • MFH in Pinneberg // 3 Geschosse, 24 Wohneinheiten

Entkeimung des Kalt- und Warmwassernetzes (Legionellen, Pseudomonas Aeruginosa) seit 2014. Betrieb im Protektionsmodus zur Absicherung von Änderungen der Installation

 

  • Wohnhochaus in Hamburg // 21 Geschosse, 200 Wohneinheiten, Bürotrakt

Hygienisierung eines hochgradig verkeimten Kaltwassersystems (Legionellen, Pseudomonas Aeruginosa) seit 2014

 

Präventionsbetrieb seit 2015

 

  • KITA in Hamburg

7  Gruppen-Kita mit weit verzweigten Versorgungsnetz

 

Hygienisierung des verkeimten Kalt- und Warmwassersystems (Legionellen)

Präventionsbetrieb seit 2015

Die Option zur Absenkung von Systemtemperaturen durch die die EXERGENE(R) Filtrationstechnologie wird nach sorgfältiger Vorbereitung genutzt. Beispiele:

 

  • Hotel- und Wohngebäude in Hamburg-Winterhufe // 26 WE + Hotel mit 46 Zimmern, Inbetriebnahme 2010

Hygienisch abgesicherter Betrieb mit 45° Warmwassertemperatur seit 2013

191 Proben ohne Befund (84% Koloniezahl 20/36°C = 0 KBE, Legionellen mikrobiell und molekulargenetisch nicht nachweisbar)

 

  • Sporthalle im Kreis Pinneberg

Umkleide- und Lehrerduschen mit zirkulierender TWW-Mischinstallation (38°C zentral vorgemischt am Duschkopf, keine individuelle Einstellung an der Armatur möglich)

 

Entkeimung des Warmwassernetzes (Legionellen) ohne vorlaufende thermische Desinfektion in 2015. Legionellenreduktion innerhalb des zirkulierenden Netzes innerhalb von einer Woche auf Nachweisgrenze bei 43°C Systemtemperatur. Betrieb im Protektionsmodus zur Absicherung des laufenden Sportbetriebes

EXERGENE® – Impressum

 

Anschrift
EXERGENE® Technologie GmbH
Pfefferkrug 63a
22397 Hamburg

Tel: +49 (040) 6710 7310
Fax: +49 (040) 6710 7311
info@exergene.de

www.exergene.de

Amtsgericht Hamburg
HR-Nummer

Medien
Verantwortlicher gemäß § 10 Abs. 3 MDStV
Dipl.-Ing. Horst Pramor
eMail: info@exergene.de

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